
DOSSIER
EPICT – die didaktische Seite des Computereinsatzes in der Schule
In Dänemark, Norwegen, Ungarn, Italien und Großbritannien (um nur einige der EPICT-Länder zu nennen) hat EPICT bereits Schule gemacht. Die „European Pedagogical ICT Licence“ ist ein mittlerweile weltweit eingesetztes LehrerInnenfortbildungsmodell, das nun auch Österreich erreicht hat. In diesem DOSSIER erfahren Sie mehr über das Konzept, das hinter EPICT steht, den Mehrwert dieser Lizenz und die Erfahrungen, die die TeilnehmerInnen an den ersten EPICT-Pilotkursen in Österreich gemacht haben.
SchülerInnen und LehrerInnen arbeiten immer öfter mit dem Computer; sowohl direkt im Unterricht als auch in der Vor- und Nachbereitung und Begleitung des Präsenzunterrichts. Technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten und Anwendungen sind in ausreichender Zahl erhältlich – aber wie sieht es mit der didaktischen Sinnhaftigkeit des Computereinsatzes aus? Was macht man mit Texten, digitalen Fotos, Videos und Lernsoftware im Unterricht, um Lernen wirklich zu bereichern und zu unterstützen? Fortbildungsangebote hierzu sind noch nicht ganz so weit verbreitet, und so wird mancherorts noch nicht so viel aus dem Computereinsatz in der Schule herausgeholt, wie möglich wäre.
EPICT – die European Pedagogical ICT Licence – wurde bereits 1999 in Dänemark entwickelt und rückt genau diese, bisher vernachlässigte, didaktische Seite des Computereinsatzes in den Mittelpunkt. Eine Arbeitsgruppe aus Österreich hat sich im Auftrag des Unterrichtsministeriums das im Laufe der Jahre natürlich immer weiter entwickelte dänische Modell näher angesehen und eine Reihe von Pilotlehrgängen ins Leben gerufen, um die konkrete Umsetzung in Österreich auszutesten. Ziel ist es, an den dänischen Erfahrungen ansetzend, ein für Österreich optimales Trainingsmodell der didaktischen Seite des Computereinsatzes in der Schule zu entwickeln.
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