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Social Skills – Social Software

socialskills.jpgVon 23.–24. Mai fand in Salzburg die interdisziplinäre Fachtagung „Social Skills“ durch „Social Software“ statt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Pädagogik, Didaktik, Training und Forschung waren eingeladen, sich mit  aktuellen Fragestellungen im Bereich der Social Software auseinander zu setzen.

John Erpenbeck von der Humboldt-Universität in Berlin ging in seiner Keynote auf die begriffliche Frage der Kompetenzen ein. Begreift man skills als Kompetenzen und social skills also als sozial-kommunikative Kompetenzen, so zeigt sich, dass der Kompetenzbegriff mehr umfasst als Fertigkeiten, Wissen im engeren Sinne und Qualifikationen: So kommen, um Handlungsfähigkeiten zu ermöglichen, Regeln, Werte und Normen dazu. Das heißt: Kompetenzlernen beinhaltet immer auch ein Werte-Lernen.

Weiters führte Erpenbeck aus, dass bei Blended Learning gerade diese wertgenerierenden Momente im direkten Sozialkontakt gesetzt werden und erst im Social-Software-Kontakt, im Web 2.0, werden im Medium selbst kompetenzgenerierende Möglichkeiten geschaffen. Somit lässt sich zeigen, dass Social Software gut geeignet ist, Wertungen zu kommunizieren, wie z.B. Wikis, die sich zur wertenden Auseinandersetzung um Wissensinhalte eignen. Weblogs wiederum benutzen Momente von Selbstreflexion. Social Software erweist sich also als ein wirkungsvoller Weg zur E-Vermittlung vom Kompetenzen.

Hellen Barret von der Universität von Alaska behandelte in ihrem Vortrag e-Portfolios als Beitrag zu einem lebenslangen Lernen. Wobei Barret den Einsatz von e-Portfolio sich nicht nur im Bildungsbereich, sondern im gesamten Leben wünscht.

Ihre etwas provokante Forderung: „Gebt jedem Menschen Webspace als virtuellen Spiegel seines Lebens.“
Lee Bryant von Headshift Internet Consulting Ltd. fokussierte in seinem Statement wieder hauptsächlich den Bildungsbereich und den Einsatz von Social Software. Bryant hält Social Software für einen großen Schritt vorwärts, jedoch fehle noch immer das Verständnis, gewisse Werkzeuge, Techniken und Lernstile miteinander zu verbinden, um eine weitläufigere Form der Interaktion zu fördern. Die vorgestellten Themen wurden in den weiterführenden Tracks vertieft und aus unterschiedlichsten Perspektiven analysiert.

Weiterführende Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie unter folgendem Link: http://eportfolio.salzburgresearch.at/

(pea)

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