Interview mit Schülerinnen und Schülern der 5A – Maturaklasse Hotel- und Tourismusschule Modul
In der renommierten Hotel- und Tourismusschule Modul im 18. Wiener Gemeindebezirk werden pro Jahr 800 Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler auf die Berufspraxis vorbereitet. Schulerhalter ist die Wirtschaftskammer Wien, somit fungiert das Ausbildungszentrum Modul als Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Obwohl sie kurz vor der Matura stehen, haben sich Stefanie Dürstein, Lyvia Huber und Lukas Kaltenegger (jeweils 18) Zeit genommen, um über ihr Internet-Verhalten sowie die Chancen und Risiken des Internets zu sprechen.
Die drei verwenden das Internet täglich, sind zwischen ein und zwei Stunden online, und gerade während der Matura verbringen sie noch mehr Zeit im Internet, da das Internet zur Maturavorbereitung herangezogen wird. Ansonsten verbringen sie ihre Freizeit mit Fernsehen, Fortgehen (Freunde treffen) und Sport. Während der Matura verfügen sie über mehr Freizeit als sonst, da der Unterricht im Modul normalerweise erst um 18 Uhr endet.
Das Internet wird von ihnen hauptsächlich zur Recherche für Freizeit und Schule sowie zur Kommunikation herangezogen. E-Mail, Musik, Kinoprogramm, Up-to-date-Sein (Abendgestaltung), Schule – das sind die spontan genannten ersten Schlagworte auf die Frage, zu welchem Zweck das Internet meistens verwendet wird.
Zur Kommunikation werden aber auch Instant-Messenger (ICQ, MSN Messenger) sowie Voice over IP (Skype) verwendet. Vom Chatten halten die drei wenig. Diese Art der Onlinekommunikation empfinden sie als nervig, haben Chat-Tools früher ausprobiert, diese jedoch bald als unnötig empfunden und bleiben gelassen. Einzig Lukas hält sich öfter in Fachchats auf. Er programmiert Webseiten und kann in Fachchats oft schnell die benötigte Information erhalten.
| Kommunikationsdienste wie Skype & Co. sind sehr beliebt unter Jugendlichen |
Die drei sind quasi mit dem Internet aufgewachsen, alle haben während der Volksschulzeit den ersten privaten Internetanschluss erhalten, wobei die Beschäftigung mit diesem Medium anfangs nicht so interessant war. Das Interesse hat dann mit den Jahren kontinuierlich zugenommen. Die Regeln der Eltern bezüglich der Verwendung des Internets empfinden alle rückblickend als sehr gut, denn sie sehen auch eine Gefahr darin, wenn zu viel Zeit vor dem Computer verbracht wird. Diese Personen laufen Gefahr, nur mehr ein virtuelles Leben zu führen und dadurch normale Sozialkontakte zu verlieren, im engeren Freundeskreis kennen sie jedoch keine solchen „Fälle“.
Insgesamt haben die drei eine sehr positive Grundeinstellung zum Internet und halten den kompetenten Umgang damit für äußerst wichtig für ihr künftiges Berufsleben. Fein wäre es, wenn die Internetanbindungen noch schneller wären. Ein weiterer Wunsch an die Schule: Wireless LAN im Schulgebäude.
Somit danken wir Stefanie Dürstein, Lyvia Huber und Lukas Kaltenegger für ihre Zeit und wünschen noch alles Gute für die Matura!
Schulwebsite: www.modul.at
(pea)
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