Gute Noten für Windows Vista beim Kinderschutz
Weil auch für Microsoft der Schutz von Kindern vor gefährlichen digitalen Inhalten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen ist, bietet das neue Betriebssystem Windows Vista stark erweiterte Familieneinstellungen: Damit können Zeitlimits erstellt, Altersschutz aktiviert oder Webfilter eingesetzt werden.
Mit Windows Vista schützen Eltern ihre Kinder jetzt ganz einfach vor jugendgefährdenden Inhalten, indem etwa die Administratorrechte der Kinder begrenzt oder Chateinstellungen vorgenommen werden. Es genügt, die Jugendschutzeinstellungen zu aktivieren: Damit werden Zeitlimits für Kinder gesetzt oder Spiele, Programme oder Websites definiert, die für Kinder geeignet sind. Bedenkliche oder gefährliche Videospiele werden etwa nach PEGI, dem Alterseinstufungssystem für Videospiele, blockiert.
Dass das neue Betriebssystem diese Möglichkeiten bietet, ist ein Entwicklungsschritt in die richtige Richtung. Aufholbedarf gibt es aber trotzdem noch auf einer anderen Ebene: EU-weite Studien zeigen, dass es sowohl bei Eltern als auch bei Lehrkräften leider immer noch an Wissen und Risiko-bewusstsein mangelt, da Altersfilter und Schutztechnologien oft zu wenig oder kaum genutzt werden. Und bei allem Lob für das Engagement in der Softwarebranche muss dennoch gesagt werden, dass die Technik Eltern und Lehrende nicht von ihren Aufgaben, wie z.B. der Aufsichtspflicht, entbinden kann. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
(Bettina Matzl)
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