Lehrerbildung 2.0 – eine Bildbetrachtung
Anleitung: Sie können diese Bildbetrachtung auf zweierlei Weise durchführen. Entweder Sie laden sich jetzt die Datei http://www.e-lisa-academy.at/dl/lehrerbildungzweinull.pdf herunter, drucken sie (möglichst in Farbe, möglichst im A3-Format, möglichst doppelseitig) aus und falten sie in der Mitte. Oder Sie verzichten fürs Erste auf den Genuss der Details und erschließen sich die „Lehrerbildung 2.0“ vorerst einmal aus einer gewissen Distanz, was natürlich auch seine Reize hat.

Der erste Eindruck: links viel Weiß und so etwas wie eine Tag-Cloud (zu Deutsch in etwa: Stichwort-Wolke) – unten drei Logos, die vermutlich für eine Kooperation stehen dürften. Und rechts Köpfe-Köpfe-Köpfe. Halb geordnet – halb chaotisch. Jedenfalls bunt. Und es geht um Lehrerbildung 2.0 (interaktiv – kommunikativ – kooperativ) über das Web, wie die Zeile darunter verdeutlicht. Dann – relativ klein (vielleicht doch die Datei herunterladen und ausdrucken?) drei Zitate. Jedenfalls Köpfe und Worte.
Viele Köpfe und viele Worte. Ein Mosaik. Und – links viel Weiß: rechts die Köpfe – es handelt sich also um die Außenseite, um Vorder- und Rückseite eines Faltblattes. (No na – davon war schon etwas weiter oben die Rede.)
Nochmals den Blick auf die beiden Seiten gerichtet. Was steht da alles links? PODCAST – klar. WIKI – klar. eLSA, eLC – klar? AJAX – auch klar? (Nein – kein Putzmittel für Bildschirme, sondern eine Technologie für Browser.) Und wieder den Blick nach rechts: Da kenne ich doch welche. Und die kenne ich auch. Und den. Und die da. (Ist die Datei jetzt endlich ausgedruckt?) Ein wenig wirkt das Ganze auch wie ein Zertifikat, ein Zeugnis. Vermutlich haben die alle etwas geschafft, so freundlichfrohzufrieden, wie die dreinschauen.
Nun aber das Blatt gewendet und – genau – nach innen geschaut. Wir kommen also zur Innenseite dessen, was sich nach außen Lehrerbildung 2.0 nennt. Was steckt da also drinnen, in diesem an den 2.0.-„Hype“ angelehnten Begriff …
Links: groß geschriebene Begriffe. Nicht gleich an der Oberfläche, aber dennoch besonders wichtig, so suggeriert die Größe. Die Worte E-Learning – Kommunikation – Input – Zusammenarbeit – Coaching – Feedback – Unabhängigkeit – Online-Seminare. Das dürfte also die Kurzfassung des Konzepts sein. Die Langfassung … siehe oben: ausdrucken.
Links und rechts: Köpfe – Köpfe – Köpfe. Warum nicht ganze Menschen? Sind wohl diese briefmarkengroßen Portraifotos aus Moodle-Profilen. Jedenfalls: Hinter diesen Köpfen stehen Menschen. Menschen, die ihre Köpfe „virtuell“ zusammensteckten (und noch zusammenstecken), um sich 2.0-mäßig zu bilden. Und wenn vorher von Lehrerbildung die Rede war, dann sind das wohl alles Lehrerinnen und Lehrer. Zumindest die meisten, wenn ich genau schaue …
Die rechte Hälfte des Bildes lässt sich in dieser Verkleinerung nicht mehr entziffern. Vielleicht lässt sich mit viel gutem Willen noch ein „DAS WAR SUPER“ oder „… wird mir ganz warm ums Herz.“ erahnen. Hier kann nun die Bildbetrachtung nur mehr mithilfe des eingangs erwähnten Ausdruckes fortgesetzt werden. Macht nichts, der Worte über Bilder sind genug gefallen.
Stellt sich nun noch abschließend die Frage nach dem pragmatischen Zweck dieser Bilder. Steht nicht so genau drauf. Könnte also vielfältig sein. Zum Beispiel, um mit wenigen Blicken zu vermitteln, was Lehrerbildung 2.0 bedeutet. Zum Beispiel, um einfach Neugierde zu wecken, welche Menschen denn dieses Lehrerbildung-2.0-Ding schon erlebt haben. Positive Erfahrungen damit gemacht haben. Jetzt dafür stehen. Hätten ja auch nein sagen können, als sie gefragt wurden, ob ihr Portrait für diesen werblichen Zweck verwendet werden darf. Haben sie aber nicht. Im Gegenteil! Da steht also einiges an Überzeugung dahinter. Überzeugung, die – so gut es eben geht – auch weitergereicht werden kann. Und soll. Bestellungen dieses Sujets auf 250g-Papier gedruckt: info@e-LISA-academy.at
PS: Was nicht auf dem Bild zu sehen ist, hier aber einfach dazu gesagt werden soll: Bevor man Portraitfotos auf Hochglanzkarton druckt, muss man selbstverständlich fragen, ob das den abgebildeten Personen auch Recht ist. Das haben wir gemacht – mit der Bitte, dass, wer NICHT abgebildet sein will, uns doch bitte Bescheid geben möge. Einige Hundert Fotos – nur zwei Ablehnungen. ABER (jetzt kommt’s) fast 100 E-Mails, in denen die Idee dieses Faltblatts ausdrücklich gutgeheißen und uns ausdrücklich zu der Idee gratuliert worden ist. Mit der Bekräftigung, mit dem eigenen Portrait quasi für die Qualität der Ausbildung und die Ernsthaftigkeit des eigenen Engagements einzustehen. Und das soll an dieser Stelle einfach nicht unerwähnt bleiben …
(nat)