Studie: Die Zukunft der Bildung
Die Studie „Zukunft der Bildung – das potentialorientierte Bildungssystem“ wurde bei den Wirtschaftsgesprächen des Europäischen Forums Alpbach präsentiert. Die Veröffentlichung der Studie von Franz Kühmayer stellt einen ersten Schritt in einer Reihe von Maßnahmen dar, um einen breiten Diskurs zum Thema Bildung einzuläuten.
(hak) Kühmayer charakterisiert in der Studie ein Bildungswesen, das sich aus den Anforderungen der Wissensgesellschaft ableitet. Gezielte inhaltliche und strukturelle Schwerpunktsetzungen sollen auf diese Anforderungen vorbereiten:
- Ein grundlegender Perspektivenwechsel, um die individuellen Talente und Anforderungen des/der Einzelnen in den Mittelpunkt zu rücken.
- Die Veränderung des Lernens in drei Dimensionen: Länge (lebenslang), Breite (neue Kompetenzfelder) und Tiefe (neue Unterrichtsformen).
- Die Schule der Zukunft muss sich zum Ziel setzen, Leadership für das eigene Privatleben, für die berufliche Karriere und für die Gesellschaft zu lehren.
- Dazu sind bestehende Grenzen zu überwinden, beispielsweise im Bereich sozialer Barrieren und auch im Bereich sich verändernder Rollenbilder, etwa jenes der LehrerInnen.
Im potentialorientierten Bildungssystem, werden soziales Lernen, Kritik- & Demokratiefähigkeit und solidarisches Handeln in Arbeits- & Privatleben unterstützt. Eine solide Grundausbildung, soziale und persönliche Kompetenzen, humanistische Allgemeinbildung, Medienkompetenz und Kreativität sind laut Kühmayer gleichberechtigte Partner.
Die Studie und Hintergrundmaterial findet man unter:
www.reflections.at/bildung