GTVS Dopschstraße, Wien
Daten zur Schule: 330 SchülerInnen, 33 Lehrkräfte Anzahl der Geräte: 30 Netbook-Modell: Asus Eee PC 901 Betriebssystem: Windows XP Fächer mit Netbook-Einsatz: Sachunterricht, Deutsch Netbook-Sozialformen: Gruppenarbeit, Einzelarbeit
Netbook-Kontaktperson: Harry Axmann Direktorin: Gertrude Unterassinger Schulwebsite: www.schule21.at Unterrichtsbeispiel: Frühlingsblumen |
E-Learning Erfahrungen an der Schule: Wir versuchen seit Jahren E-Learning an unserer Schule in den Schulalltag einzubinden. Wir nehmen am Netbook-Projekt teil, da wir immer an den „neuen“ Neuen Medien interessiert sind. IT ist eine Kulturtechnik und sollte integrativ in der VS „mitgelernt“ werden.
Harry Axmann: Wir haben bereits vor einigen Jahren an unserer Schule den Computerpilotenschein entwickelt, den die SchülerInnen im Rahmen der am Nachmittag angebotenen Computerkurse erwerben können. Der Computerpilotenschein ist in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterteilt und beginnt mit dem so genannten „Frühklicker“. Darin werden die Grundkenntnisse, wie das Öffnen von Dateien, das Speichern, etc. vermittelt. Danach folgt der „Minisurfer“, wo die SchülerInnen mit der Internetbenutzung vertraut werden und z.B. E-Mail-Accounts anlegen. Der „Computerpilot“ ist schließlich die letzte Phase dieser sehr beliebten Ausbildung.
Warum hat sich Ihre Schule für das Netbook-Projekt interessiert?
Direktorin Gertrude Unterassinger: Wir bekamen Besuch vom Bundesministerium, von Herrn MR Stemmer, der von unserer Schule sehr begeistert war. Durch Herrn Axmann erfuhr Herr Stemmer einiges über unsere Schule und seine Begeisterung führte schließlich dazu, dass wir prompt für dieses Projekt vorgeschlagen wurden. Wir stimmten natürlich freudigst zu!
Eingangsvoraussetzungen für LehrerInnen, die am Projekt mitarbeiten: Interessiert an Neuen Medien und e-fit ... Weiters haben wir die LehrerInnen für den Netbook-Einsatz nach keinen wirklichen Kriterien ausgewählt, sondern die LehrerInnen arbeiten aus eigenem Interesse mit den Netbooks.
Vorwissen, das SchülerInnen mitbringen sollten: „Allgemeine Grundlagen“ wie das Öffnen von Dateien und Programmen, das Speichern von Dateien, der einfache Umgang mit dem Internet (Google, div. Kinderseiten, ...), Grundfertigkeiten in der Textverarbeitung (Word) bzw. mit Präsentation (PPT).
Rückmeldungen der SchülerInnen: Cool, macht Spaß, ist super, arbeite viel lieber mit Netbook als normal, werde mir ein eigenes Netbook kaufen ...
Rückmeldungen der Eltern: Viele Eltern sehen dieses Projekt, ähnlich wie unsere Computerführerschein-Kurse als einen weiteren, positiven Entwicklungsschritt ihrer Kinder und unterstützen diese Entwicklung dementsprechend.
So führen wir SchülerInnen an das Arbeiten mit den Netbooks heran: Ein Tutoren- und Tutorinnensystem innerhalb der Klasse („Frag deine/n FreundIn od. SitznachbarIn“) hat sich sehr bewährt.
So gestaltet sich der Übergang zwischen herkömmlichen Unterrichtsphasen und der Arbeit mit den Netbooks: „Jeder holt sich jetzt ein Netbook und fängt zu arbeiten an! Du weißt: Mit einem Netbook in der Hand wird nicht gelaufen!"
Auswirkungen der Arbeit mit den Netbooks auf den Lernerfolg: Viele unmotivierte (4. Klasse) SchülerInnen sind mit den Geräten sehr fleißig und arbeiten motiviert.
Erwartungen an das Projekt: Ich habe mir erwartet, dass die Kinder das Netbook als „Lernwerkzeug“ annehmen und damit selbstverständlich, wie mit einem Schulbuch oder Heft umgehen lernen. Diese Erwartung hat sich eigentlich erfüllt.
Befürchtungen vor dem Projekt: Dass in der Technik „der Hund begraben ist“ … war aber nicht so!
Sprungbretter (positive Erlebnisse) mit den Netbooks: Alle Kinder schaffen es zu einem Thema mühelos zu recherchieren und die Ergebnisse zusammenzufassen.
Stolpersteine: Das Übertragen der zu speichernden Dateien in das Schul-CMS via FTP war am Anfang für die Kinder etwas verwirrend.
Unterrichtsbeispiel aus der GTVS DopschstraßeTitel der Unterrichtseinheit: Frühlingsblumen
Erstellt und erprobt von: Harry Axmann
Unterrichtsgegenstand: Sachunterricht
Altersgruppe: ab 10 Jahren
Beschreibung der Sequenz: Das Thema "Frühlingsblumen" wird im Sachunterricht besprochen und die Kinder suchen sich ihre Frühlingsblume aus. Danach recherchieren sie mit den Netbooks zu ihrer Frühlingsblume und fassen die Informationen mit einem passenden Bild in einem Worddokument zusammen. Das fertige Dokument wird vom Lehrer kontrolliert, danach ausgedruckt und in der Klasse aufgehängt. So entsteht eine interessante Wandzeitung zum Thema "Frühlingsblumen".
Das "Werk" einer Schülerin: Die Sumpfdotterblume