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Schritt5: Geschlechtersensible Leseförderung in der Schule

Geschlechtersensible Leseförderung zielt darauf ab, die mit den sozialen Zuschreibungen verbundenen Einengungen des Lesens aufzubrechen und Handlungsmöglichkeiten für SchülerInnen zu erweitern. Während Jungen wohl stärker an die Bedeutung des Lesens als Kulturtechnik herangeführt werden müssen, brauchen Mädchen für den Umgang mit informationslastigen Texten besondere Unterstützung. Schulische Leseförderung ist mit der Herausforderung konfrontiert, eine Aktivität positiv zu besetzen, die vor allem gerade diejenigen SchülerInnen nur wenig schätzen, die besondere Förderung benötigen. Die Schwierigkeit dieser Aufgabe wird noch weiter gesteigert, da die Schule traditionellerweise auf Mittel baut, die vorwiegend auf den Prinzipien Leistung und Leistungskontrolle aufbauen. So können wenig durchdachte Maßnahmen, die die Interessen und Bedürfnisse der SchülerInnen zu wenig berück sichtigen, nicht selten dazu führen, dass SchülerInnen das Lesen noch mehr ablehnen. Häufig sind Texte zu lesen, die für den Alltag und die Bedürfnisse der SchülerInnen von wenig Relevanz sind. Auch der Umgang mit Texten im Literaturunterricht steht in den meisten Fällen im Gegensatz zu einem lustbetonten und selbstbestimmten Leseerlebnis. Schließlich konzentriert sich die schulische Leseförderung vor allem auf das Medium Buch, obwohl dieses für Jugendliche nachgewiesenermaßen einen nachrangigen Stellenwert in ihrer Freizeit hat.
In der Unterrichtspraxis ist es wichtig, Maßnahmen zur Leseförderung je nach Alter, Schulsparte, Lesekompetenz und auch Motivation der SchülerInnen unterschiedlich zu gewichten. In der Volksschule ist es durchaus sinnvoll, mit einem Buch zu arbeiten, weil Kinder in diesem Alter gerne Bücher lesen. Da im Zuge des bereits beschriebenen ersten Leseknicks die Attraktivität des Buches aber massiv zurückgeht, sollten in der Sekundarstufe so vielfältigste Lesemedien wie möglich herangezogen werden. Die grundlegende Frage ist stets, wie LehrerInnen das Lesen für Mädchen und Jungen in einer konkreten Situation in einen sinnvollen Zusammenhang betten und auch als sinnvolles Handeln erlebbar machen.    

Kompetentes Lesen braucht Motivation

Es ist wichtig, zwischen der Förderung der Lesemotivation und der Förderung der Lesekompetenz zu unterscheiden. „Technische“ Fertigkeiten der Lesekompetenz können mit leicht erschließbarem, eigens dafür entwickeltem Übungsmaterial trainiert werden, wohingegen die Lesemotivation mit allerlei künstlerischen Medien gefördert werden kann, aber nicht unbedingt mit dem eigenen Lesen der SchülerInnen zusammenhängt. So tragen auch Vorlesen, Hörspiele oder Zeichnen zu Geschichten zur Steigerung der Lesemotivation und des dazu notwendigen ästhetischen Genusses bei.
Mit der Entscheidung für mehr oder weniger anspruchsvolle Lesetexte wird SchülerInnen immer auch implizit vermittelt, wie LehrerInnen deren Lesekompetenzen einschätzen. Es ist eine schwierige Balance zu halten: Die Texte sollten die SchülerInnen einerseits herausfordern, aber andererseits auch nicht überfordern. Herausforderung und Chance zum Gewinnen wertvoller Einblicke in die Meinung der SchülerInnen bietet das Einbinden der Kinder in die Diskussion, indem sie von ihnen gelesene Texte beurteilen können: waren sie langweilig oder interessant – und was war dafür jeweils verantwortlich?
Um Lesen für SchülerInnen sinnvoll und attraktiv erscheinen zu lassen, müssen diese mit den Texten etwas anfangen können, d.h. die Inhalte sollen für ihren Alltag brauchbar und relevant sein. Vor allem in der Pubertät ist das allerdings ein schwieriges Unterfangen. Texte sollen zwar an die Interessen der SchülerInnen anknüpfen, sich aber andererseits auch nicht anbiedern und die ureigensten Interessen der Jugendlichen in den schulischen Kontext zwängen. Jedenfalls ermöglichen es alltagsrelevante Texte SchülerInnen, ihre eigenen Erfahrungen und Anliegen in die Lektüre einzubringen.
Im günstigsten Fall gelingt es, die Schule mit der außerschulischen Wirklichkeit der Jugendlichen (die für diese eigentlich relevant ist) zu vernetzen und dazu beizutragen, dass SchülerInnen ihre Wahrnehmung von Schule neu positionieren – „So weltfremd ist diese Einrichtung also gar nicht.“
                 

 

Handlungsorientiertes Arbeiten mit Texten

SchülerInnen, die wenig Erfahrungen mit der Arbeit mit Texten haben, brauchen Unterstützung, um zu erfahren, wie man sich all die Inhalte erschließen kann, die in Texten stecken. Hier spielt die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Texten eine wichtige Rolle.
Mädchen und Buben können sich im aktiven Tun selbst einbringen, eigene Stärken zum Nutzen der Gruppe einsetzen und voneinander lernen und profitieren. Speziell im Umgang mit neuen Medien können SchülerInnen ihre Fachkenntnisse einbringen. Dazu passende Grafiken oder Fotos können den Text ergänzen; neue Facetten, die nur bedingt über Schrift vermittelt werden, können erarbeitet werden (Töne oder Musik).
Für Jungen sind hinsichtlich des Textverständnisses Visualisierungstechniken erfahrungsgemäß besonders hilfreich. Jungen werden durch Mindmaps und Diagrammen auch in ihrem Schreiben stark unterstützt. Die Visualisierungen machen die Struktur von Texten augenscheinlich und begreifbar. Mädchen können durch Visualisierungsstrategien dabei unterstützt werden, sich strukturiert mit Inhalten auseinanderzusetzen. Mädchen, in deren Lesen das identifikatorische Lesen dominiert, üben einen Textzugang, der beim informationsorientiertes Lesen eine große Rolle spielt. 



Wenn im Anschluss an das Lesen Schreibaktivitäten von SchülerInnen geplant sind, ist das Hineinversetzen in die Rolle von Hauptpersonen eine sinnvolle Strategie, weil die Auseinandersetzung einen schützenden Rahmen erhält und dadurch vermieden wird, dass SchülerInnen sich in der Öffentlichkeit der Schulklasse über ihre persönlichen Gefühle äußern müssen. Dies wird besonders von Jungen stark abgelehnt.

 

Ein Publikum für Aktivitäten rund um das Lesen schaffen  

Die Arbeit mit Texten kann für SchülerInnen auch dadurch sinnvoll gemacht werden, indem die Ergebnisse der Auseinandersetzung einem echten, mitunter außerschulischen Publikum präsentiert werden. Texte, Bilder oder Fotos können auf einer Internetseite Interessieren präsentiert werden oder eine kleine Ausstellung im Rahmen eines Elternabends oder Tages der offenen Tür lädt BesucherInnen ein, sich die Arbeit der SchülerInnen anzusehen.                    

 

Auch im Austausch mit anderen SchülerInnen oder Schuklassen kann eine sinnvolle, authentische Kommunikation zu literarischen Themen stattfinden. KommunikationspartnerInnen, die im Unterricht momentan gerade die gleichen Texte bearbeiten, könnten einander gegenseitig Fragen stellen und diese beantworten oder Arbeiten gegenseitig kommentieren. Besonders für Jungen sind echte, authentische Kommunikationssituationen motivierend.

Integration von informationsorientierten Texten  

Leseförderung konzentriert sich traditionell auf erzählende Texte, auf Romane und Geschichten. Diese Ausrichtung kommt vor allem Mädchen, die eine engere Beziehung zu dieser literarischen Gattung haben, entgegen. Jungen werden hier wiederholt mit Inhalten und Genres konfrontiert, die sie nicht oder nur mäßig ansprechen. Gleichzeitig werden die für das spätere Berufsleben zentralen informationsreichen Texte und die dazu passenden Lesestrategien vernachlässigt.
Bei der Integration von informationsorientierten Texten in den Unterricht ist ein wichtiger Ansatzpunkt, wie bereits ausführlich besprochen, in die Leseförderung alle Fächer einzubeziehen und auch FachkollegInnen in die Pflicht zu nehmen. 

 

 

Es ist dein Ding!  

Wie man immer es auch dreht und wendet, in welche Situationen man das Lesen auch einbettet: Schlussendlich bleibt es die persönliche Sache der SchülerInnen. Wer diese Tatsache akzeptiert, hat es als LeseerzieherIn schon einmal leichter und macht die Sache auch seinen Schützlingen leichter.
Denn alle LeserInnen, junge und alte, haben gewisse Grundrechte – frei nach Daniel Pennac:

  • Es darf nach Lust und Laune herumgeschmökert werden.
  • Es darf überall gelesen werden, was gefällt.
  • Es dürfen Seiten übersprungen oder Bücher nicht zu Ende gelesen werden.
  • Es darf ein Buch noch einmal – oder nicht noch einmal – gelesen werden.
  • Es darf laut oder leise gelesen werden.
  • Es darf über ein Buch diskutiert werden – oder geschwiegen.


Speziell das letzte Grundrecht gilt es im Interesse der Jungen zu beherzigen. Nicht viele Jungen reden gern über Bücher (vor der Klasse) und schon gar nicht, wenn es sie emotional berührt hat. Schweigen bedeutet, keine Gegenleistung abliefern zu müssen für das Vergnügen des Leseerlebnisses.         
              

   

Jungen fördern – Mädchen haben beim Lesen die Nase vorn!

Wie bereits gezeigt, profitieren Mädchen vom herkömmlichen Leseunterricht in der Schule, Jungen hingegen haben es schwerer. Schärfen Sie als LehrerIn daher einmal den Blick auf die Bedürfnisse Ihrer männlichen SchülerInnen und entwickeln Sie Techniken, so mancher Leseunlust listig zu begegnen.
Das über Generationen eingeübte Denkschema „Buch entspricht Arbeit – also ist langweilig und unattraktiv“ muss durchbrochen und ein neues Muster à la „Buch ist Unterhaltung – von spannend bis nachdenklich“ muss erkannt werden.

                                   

Je häufiger und länger positive Erfahrungen mit Büchern gemacht werden, desto eher sind Jungen bereit, auch hin und wieder Motivationsbremsen zu akzeptieren: ein Buch, das nicht gefällt, das Ausbleiben eines motivierenden Buchevents oder Hänseleien von MitschülerInnen.

  • Es sollten genügend Bücher in der Klasse / Schulbücherei vorhanden sein, die Jungen wirklich lesen wollen.
  • Ignorieren Sie hin und wieder die pädagogisch wertvolle Ader von verantwortungsvollen PädagogInnen, sondern investieren Sie auch Zeit in das, was Spaß macht bzw. gemeinhin als jugendliche Schundliteratur gilt.
  • Fördern Sie das Lesen von Büchern, in denen Jungen die Helden sind.
  • Machen Sie es so wie Einkaufsportale im Internet und sprechen Sie gezielte Empfehlungen aus: Wenn dir das gefallen hat, gefällt dir auch dieses Buch …
  • Bewerben Sie gezielt Kurztexte, die SchülerInnen in einer halben Stunde bewältigen können. Das ist eine ideale Zeitspanne für ungeübte LeserInnen.
  • Nutzen Sie den Trend „Das Buch zum Film“ oder umgekehrt.


Elternarbeit

Eine effektive Leseförderung in der Schule braucht Unterstützung vor allem durch die Familien, die die wichtigste Umgebung für die Lesesozialisation darstellen.
Neben der Information, dass Kinder beim Üben des Lesens zu Hause unbedingt unterstützt werden müssen, sollten die Eltern konkrete Anleitungen dafür erhalten, wie sie ihren Kindern dabei helfen können. Zum Beispiel dürfte vielen Eltern nicht bewusst sein, dass auch Kinder, die bereits selbst lesen können, es nach wie vor schätzen, wenn ihnen vorgelesen wird.
Eltern ist es normalerweise ein Anliegen, ihre Kinder beim Lesen zu unterstützen. Die wenigsten von ihnen haben aber einen Überblick über das aktuelle Angebot an brauchbaren und empfehlenswerten Lesestoffen. Regelmäßige kurze Informationen über die Vielfalt der Themen und Lesemedien, die bei Mädchen und Jungen gerade besonders gut ankommen, sind ein wichtiger erster Schritt, um die Eltern in ihren Bemühungen zu unterstützen und sich andererseits die Unterstützung der Eltern zu sichern.      
               

Wichtige Verbündete sind Eltern in ihrer Vorbildwirkung als Leseratten; nicht einmal, nicht zweimal, sondern jeden Tag aufs Neue: Kinder müssen deutlich erkennen können, dass Lesen Eltern oder Großeltern fesselt, amüsiert oder entspannt. Eltern, die Vorbilder sind, zeigen ihren Kindern glaubhaft, dass Abenteuer, Unterhaltung und Spaß auch über Geschichten vermittelt werden und dass das Lesen von Geschichten gleichberechtigt neben anderen Formen der Freizeitbeschäftigung steht. Lesen ist eine sinnliche Erfahrung, die uns innerlich bereichert. Gerade die Ferien sind eine Gelegenheit Zeit dafür zu finden, gemeinsam zu lesen und die Lesefreude zu teilen.
Es ist übrigens besonders wirkungsvoll, wenn Väter, Großväter und Onkel ihrem männlichen Nachwuchs vorleben, dass Lesen Spaß macht. Wenn Väter in ihrer Jugend schon nicht oder nur wenig gelesen haben, wirkt das Vorspielen einer Leseratte unglaubwürdig. Aber hilfreich kann sein, sich zumindest nicht negativ über das Lesen zu äußern, etwa durch Sätze wie: „Lesen ist doch nur etwas für Weicheier.“
Zentral ist, dass das Lesen in Zusammenarbeit mit den Eltern einen neuen Stellenwert bekommt: Lesen kann Belohnung sein. Nehmen Kinder vor dem Zubettgehen ein Buch zur Hand, dürfen sie die übliche Schlafengehzeit etwas überschreiben und ein bisschen länger wach bleiben, um zu lesen. Wird diese Ausnahme später zur Gewohnheit, ist schon ein Riesenschritt in Richtung der Integration des Lesens als etwas Selbstverständliches in den Alltag gelungen. Ein Fernseher hat im Kinderzimmer im Übrigen ohnehin nichts zu suchen.
Schließlich muss ein einmal erfolgreich entfachtes Feuer natürlich geschürt werden: Noch nie war die Vielfalt der mit dem Buch konkurrierenden Freizeitbeschäftigungen so groß wie heute. Die Faustregel für die elterliche Leseförderung klingt einfach, ist aber selbst für fachlich vorbelastete Eltern (LehrerInnen, BibliothekarInnen) eine Herausforderung: Das richtige Buch zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Immer dann, wenn sich aus einer Situation heraus beim eigenen Kind der Wunsch nach einem Buch ergibt, sollte der richtige Lesestoff wie durch Zauberhand parat sein. Warten auf den Geburtstag oder das Weihnachtsfest ist heutzutage nicht mehr gefragt. Das kann man akzeptieren und ein Buch jederzeit zwischendurch hervorzaubern oder eben nicht akzeptieren und beharrlich die Schätze bis zum nächsten Fest im Schrank horten. Dann allerdings ist die Gefahr groß, dass der Lesedrang verpufft und das Kind sich dem Computerspiel zuwendet.

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Tipp
Fördermaßnahmen zu geschlechtersensiblen Leseförderung finden Sie unter anderem auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg.
Tipp
Lesemotivation und Lesefreude sind nicht dasselbe, stellt Gerhard Falschlehner in seinem Beitrag auf Lesefit.at fest.
Tipp
Dagmar Wilde stellt auf ihrer Seite einen Beitrag aus einem von ihr betreuten Seminar zur Verfügung: „Förderung der Lesemotivation in Schule und Unterricht“ .
Tipp

Mindmaps zu erstellen ist gar nicht so schwer:
www.zeitzuleben.de/
artikel/denken/
mindmapping-
erstellen.html.

Tipp
Auf Schule.at sind weitere Links und Softwaretipps zum Mindmapping zusammengetragen.
Tipp

Weiter Ideen und Tipps zum Visualisieren von Inhalten finden Sie z.B. unter:
www.fo-net.de/
Kommunikation/Visualisieren/
hauptteil_visualisieren.html
und
www.ikbaunrw.de/130.0.html.

Tipp

Die „zehn unantastbaren Rechte des Lesers“ von Daniel Pennac (aus seinem Buch „Wie ein Roman“) können Sie hier ausführlich nachlesen: http://www.bibliomaniac.de/
fab/prim3/pennac2.htm

Tipp
Ein praxisnahes Buch zur Leseförderung von Jungen ist Kathrin Müller-Waldes „Warum Jungen nicht mehr lesen und wie wir das ändern können“ . Hier finden Sie eine ausführliche Rezension.
Tipp
Tipps für das Elterngespräch finden Sie eventuell in der Powerpoint-Präsentation der Akademie für Leseförderung:
http://akademie-leseförderung.net/
files/Lesespass.pdf.
Tipp
Werfen Sie einen Blick in die Broschüre „Lesen können heißt Lernen können“, in der Eltern erfahren, wie sie ihren Kindern beim Lesenlernen helfen können. Die Broschüre ist übrigens auch auf Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Türkisch erhältlich:
http://wwwapp.bmbwk.gv.at/
medien/11516_PDFzuPubID6.pdf
Tipp

Eine ausführliche Linksammlung zum Thema „Lesenlernen und Eltern“ bietet das Unterrichtsministerium Nordrhein-Westfalen; praktisch zur Weitergabe an Eltern oder zum Anregungen holen für das Elterngespräch:
http://www.bildungspartner.nrw.de/
links/eltern.htm

Tipp
Auch der österreichische Buchklub hilft Eltern bei ihrer Aufgabe als
LesepartnerInnen.

Tipp
Der Online-Katalog des Buchklubs beinhaltet aktuelle Buchempfehlungen und dient zur schnellen Orientierung für Sie und die Eltern: http://www.buchklub.at/
BOB-Katalog/index.html
.
Link zu bmukk.gv.at Link zu lesenetzwerk.at Link zu e-lisa-academy.at Link zu daz.schule.at Link zu daz.eduhi.at Link zu e-lisa-academy.at Link zu bmukk.gv.at BUNDESMINISTERIUM FÜR UNTERRICHT, KUNST UND KULTUR in Zusammenarbeit mit EDUCATION HIGHWAY